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Internationale Wochen gegen Rassismus

Bild - Internationale Wochen gegen Rassismus
Seit zehn Jahren gibt es zum Tag gegen Rassimus am 21, März auch in Karlsruhe offizielle Aktionswochen, die für die verschiedenen Aspekte von Rassismus in der Gesellschaft sensibilisieren und dagegen kämpfen wollen.
So finden vom 21. März bis zum 2. April unter dem Motto "Misch dich ein" Internationale Wochen gegen Rassismus in Karlsruhe statt, zu denen Vereine, Initiativen und Organisationen sowie Einzelpersonen aus allen Bereichen der Karlsruher Gesellschaft eine Fülle von Veranstaltungen beitragen.
"Diese drei intensiven Wochen gegen Rassismus dienen dazu, einen besonderen Aufruf und Nachdruck zu setzen. Sie erinnern uns daran, dass wir uns tagtäglich allen Arten von diskriminierenden Strukturen entgegensetzen müssen, um Ungerechtigkeiten und Ausgrenzungen in der Gesellschaft zu bekämpfen", heißt es von der Koordinationsgruppe, die die Wochen vorbereiten hilft.
Dabei setzen viele Angebote auf Austausch, Dialog, Kreativität und Enthusiasmus, um einen Veränderungsprozess anzustoßen und das Thema Rassismuskritik dauerhaft in der Tagesordnung der Stadtgesellschaft zu verankern.

Eröffnet werden die Internationalen Wochen am Dienstag, 21. März, um 19 Uhr im Tollhaus. An selber Stelle ist am Mittwoch, 22. März, die Freiburger Figurenspielerin Vanessa Valk zu Gast, die von ihrem Großvater zwei Fotoalben erbte, die von dessen Reise 1911 auf die Marshall-Inseln im Pazifischen Ozean zeugen. In den Geschichten der Familie galt der Opa als Held, der auf den exotischen Inseln eine Prinzessin verschmähte, um seine Perle Anna zu ehelichen. Wie erzählt sich aus heutiger Sicht die Geschichte eines waschechten Kolonialisten, dessen märchenhafte und amourösen Heldenanekdoten in der Familienüberlieferung sein späteres Nazitum überdeckten? Valk zeigt mit ihrem Ensemble als „work in progress“ Ausschnitte, Szenen und Bilder eines Bühnenstücks und sucht den Austausch mit dem Publikum. Welche kolonialen Spuren es in Karlsruhe gibt, zeigt eine Stadtführung mit Nora Häuser am Samstag, 1. April, um 15 Uhr, die an Orte der Erinnerung an Personen führt, die eine Rolle im deutschen Kolonialismus gespielt haben.
"Wie Rassismus aus Wörtern spricht" erläutert am Dienstag, 28. März, ein Vortrag von Noomi Arndt und Annette Ganter in Der Karlsruher Stadtbibliothek.

Die sind nur wenige Beispiele eines vollen Programms, das nach und nach kuzfristig auf iwgr-ka.de eingestellt wird.

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