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Karlsruhe und Elsass-Lothringen

Die wechselhaften wirtschaftlichen und kulturellen Verflechtungen zwischen Karlsruhe und Elsass-Lothringen beleuchtet die Ausstellung beginnend mit der Annexion Elsass-Lothringens 1871 und der Rückgabe 1918 an Frankreich und untersucht die jeweiligen Folgen für die badische Hauptstadt. Nach dem Ersten Weltkrieg nahm Karlsruhe rund 6.000 geflüchtete beziehungsweise ausgewiesene Elsass-Lothringer auf. Der Verlust des Absatzmarktes jenseits des Rheins trug wesentlich zur wirtschaftlichen Stagnation der Stadt in der Zeit der Weimarer Republik bei. Die deutsche Besatzung in der NS-Zeit, in der Straßburg zur „Gauhauptstadt“ werden sollte, wird ebenso thematisiert wie die Annäherung der deutsch-französischen Nachbarn nach 1945 und die aktuellen Beziehungen zwischen Karlsruhe und Elsass-Lothrigen. Begleitend gibt es neben Überblicksführungen einen Vortrag von Bernd Serger (Do 14. Februar, 18:00 Uhr) über die Warenhäuser der Geschwister Knopf - das erste war 1881 in Karlsruhe gegründet worden - und ihre Niederlassungen in Elsass-Lothringen.  
 
> Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais, Karlsruhe, Karlstraße 10, bis So 28. April 2019, Di+Fr 10:00-18:00 Uhr, Do 10:00-19:00 Uhr, Sa 14:00-18:00 Uhr, So 11:00-18:00 Uhr.

Stadtmuseum Karlsruhe

>>Karlstr. 10
76133 Karlsruhe
 
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Termine

Sonntag, den 24.02.2019
15:00 • Zeitenwende 1918-19 - Karlsruhe & Elsass-Lothringen • Führung
 
Donnerstag, den 28.02.2019
17:00 • Zeitenwende 1918-19 - Karlsruhe & Elsass-Lothringen • Führung