Kunst, Ausstellungen Ausstellungen
Spiel-System-Zufall
Mit seiner Konzentration auf strenge Linien, klare geometrische Formen und leuchtende Farben gehört der 1954 in Nürnberg geborene Gerhard Hotter zur Stilrichtung der Konkreten Kunst, die mit der menschlichen Wahrnehmung spielt und dabei nachvollziehbaren Kriterien folgt. Die Rhythmisierung und Strukturierung der Bildfläche in Hotters Arbeiten ist teilweise aus Zahlenmustern abgeleitet, die als Langford-Sequenzen bekannt sind. In Einzelwerken und Serien, die meist mit Acrylfarbe auf Leinwand, Holzträger oder Papier gemalt werden, übersetzt der Künstler die Gesetzmäßigkeit der Mathematik in die sinnliche Erfahrungswelt. Im Ergebnis scheinen sich die Formen für den Betrachter teilweise zu Pyramiden, Gittern, Bändern oder ähnlichen plastischen Gebilden zusammenzusetzen, die durch den optischen Effekt von Tiefenräumlichkeit entstehen, dem sich die bildgenerierenden Reflexe im Gehirn nicht entziehen können – und denen Hotter trotz selbstauferlegtem Regelzwang lustvoll und spielerisch nachgeht.
bis 25. Mai 2026
Kunstverein „Das Damianstor“ Bruchsal e.V.
Schönbornstr. 11
Bruchsal
Sa 14.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag 11.00 bis 17.00 Uhr
–
Bild: Gerhard Hotter, PYRAMIDS LXXIV, 2021, 100x100 cm, Acryl auf Leinwand, Foto: Gerhard Hotter
bis 25. Mai 2026
Kunstverein „Das Damianstor“ Bruchsal e.V.
Schönbornstr. 11
Bruchsal
Sa 14.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag 11.00 bis 17.00 Uhr
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Bild: Gerhard Hotter, PYRAMIDS LXXIV, 2021, 100x100 cm, Acryl auf Leinwand, Foto: Gerhard Hotter




