Verschiedenes Meldungen
Kulturgut Wein - Kulturgut Bier
Wehret den Anfängen. Schützt unsere flüssigen Kulturgüter vor Diskriminierung und Ausgrenzung. Schützt unsere Demokratie, denn Bier und Demokratie sind historisch und kulturell eng verbunden, oft als sozialer Kitt und Kommunikationsbeschleuniger. Alle Versuche, Bier und Wein aus dem öffentlichen Leben zu verdammen, sollten deshalb im Kein erstickt werden. Auch gesundheitliche Bedenken können das nicht rechtfertigen. „Wenn man einen Sack Kartoffeln isst, dann ist man auch tot“, bemerkte mal unser Ministerpräsident Winfried Kretschmann treffend.
Religiöse Gründe schon gar nicht, denn der Alkohol gehört zum Christentum wie der Senf zur Bratwurst. Jesus verwandelte bei der Hochzeit zu Kanaa Wasser in Wein. Zeitgenössische Winzer (Glykolwein-Skandal waren darin weniger erfolgreich. Auch beim letzten Abendmahl am Gründonnerstag reichte Jesu seinen Jüngern Wein, keinen Traubensaft oder eine Apfelsaftschorle. Wein war und ist eben etwas Besonderes. Genau um dies auch zu schmecken, sollte man den Tag der Offenen Weinkeller am 19. April im Rebland bei Baden-Baden nicht verpassen.
Natürlich darf das Bier nicht zu kurz kommen, denn für die christlichen Klöster des Mittelalters war das Bierbrauen ein einträgliches Geschäft. Es war beliebt, nicht nur als stimmungsaufhellender Nahrungsersatz in der Fastenzeit, sondern die Mönche finanzierten damit auch ihr pastorales, kulturelles und soziales Engagement.
Am 23. April ist der Tag des Deutschen Bieres, an dem an das bayrische - und heute noch geltende - 1516 festgeschriebene Reinheitsgebot erinnert wird. Hopfen, Malz, Wasser und Hefe sind danach die erlaubten Zutaten - mit allerdings ganz unterschiedlichen Ergebnissen.
Für viele sind die Biere der großen, amerikanischen Brauereien der gelungene Versuch, Wasser zu verdünnen. Was allerdings zur Folge hatte, dass der Leidensdruck der amerikanischen Bierliebhaber so groß war, dass die neuen Craft- Breweries mit ihren tollen Bieren immer mehr Anerkennung fanden. Zudem bewirkten sie, dass auch in Deutschland eine Craft-Bier- Szene entstand, die für Bierliebhaber eine Alternative zu den immer gleichförmiger werdenden, unauffälligen Bieren der Konzerne anbieten konnten. Die Jammereien, dass das Reinheitsgebot den Geschmack uniformieren würde, straften diese kreativen Brauer Lügen.
Übrigens: das beliebteste Bier der Deutschen, das Pils, wurde erstmals von Braumeister Joseph Groll aus Bayern (!) 1842 im böhmischen Pilsen gebraut.
Feiern wir also am 23. April mit frisch gezapften, kühlen, vielleicht auch unfiltrierten Bier mit fester Schaumkrone. Prost !
Religiöse Gründe schon gar nicht, denn der Alkohol gehört zum Christentum wie der Senf zur Bratwurst. Jesus verwandelte bei der Hochzeit zu Kanaa Wasser in Wein. Zeitgenössische Winzer (Glykolwein-Skandal waren darin weniger erfolgreich. Auch beim letzten Abendmahl am Gründonnerstag reichte Jesu seinen Jüngern Wein, keinen Traubensaft oder eine Apfelsaftschorle. Wein war und ist eben etwas Besonderes. Genau um dies auch zu schmecken, sollte man den Tag der Offenen Weinkeller am 19. April im Rebland bei Baden-Baden nicht verpassen.
Natürlich darf das Bier nicht zu kurz kommen, denn für die christlichen Klöster des Mittelalters war das Bierbrauen ein einträgliches Geschäft. Es war beliebt, nicht nur als stimmungsaufhellender Nahrungsersatz in der Fastenzeit, sondern die Mönche finanzierten damit auch ihr pastorales, kulturelles und soziales Engagement.
Am 23. April ist der Tag des Deutschen Bieres, an dem an das bayrische - und heute noch geltende - 1516 festgeschriebene Reinheitsgebot erinnert wird. Hopfen, Malz, Wasser und Hefe sind danach die erlaubten Zutaten - mit allerdings ganz unterschiedlichen Ergebnissen.
Für viele sind die Biere der großen, amerikanischen Brauereien der gelungene Versuch, Wasser zu verdünnen. Was allerdings zur Folge hatte, dass der Leidensdruck der amerikanischen Bierliebhaber so groß war, dass die neuen Craft- Breweries mit ihren tollen Bieren immer mehr Anerkennung fanden. Zudem bewirkten sie, dass auch in Deutschland eine Craft-Bier- Szene entstand, die für Bierliebhaber eine Alternative zu den immer gleichförmiger werdenden, unauffälligen Bieren der Konzerne anbieten konnten. Die Jammereien, dass das Reinheitsgebot den Geschmack uniformieren würde, straften diese kreativen Brauer Lügen.
Übrigens: das beliebteste Bier der Deutschen, das Pils, wurde erstmals von Braumeister Joseph Groll aus Bayern (!) 1842 im böhmischen Pilsen gebraut.
Feiern wir also am 23. April mit frisch gezapften, kühlen, vielleicht auch unfiltrierten Bier mit fester Schaumkrone. Prost !


