Klappeauf - Karlsruhe
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„Der Mai ist gekommen,

die Bäume schlagen aus!“ Oh man: egal wo man hinschaut: überall Gewalt, selbst im Wald ist man nicht mehr sicher. Kein Wunder; denn DER Baum ist männlich und somit ein gutes Beispiel für toxische Männlichkeit !

Männer müssen nun besonders auf der Hut sein, denn Influencerin Leonie Plaar (alias Frau Löwenherz) will bei Männern, die bei Verdächtigen einer Sexualstraftat auf die Unschuldsvermutung bestehen, das Wort „Täterschützer“ öffentlich eintätowieren lassen. Ups ! Da sollte der Anwalt von Schauspieler Ulmen sich jetzt mal öfters umdrehen und dunkle Ecken meiden, denn er reichte beim Landgericht Hamburg einen Antrag auf einstweilige Verfügung gegen den Verlag des Spiegel ein, da dessen Berichterstattung "unvollständig und falsch" sei. „Das Magazin soll es unterlassen, durch mehrere Äußerungen in der Berichterstattung den Verdacht zu erwecken oder erwecken zu lassen, Ulmen habe Deepfake-Videos, die Fernandes (Anm: Ulmens ehemalige Ehefrau) zeigen, hergestellt und verbreitet.“ /Welt). Sicherlich vollkommen überflüssig. Denn es gibt schließlich einen Riesenunterschied zwischen dem Spiegel -Magazin und der Bild-Zeitung: der Spiegel erscheint wöchentlich, die Bild täglich.

Ein weiteres Drama ist der bittere Überlebenskampf eines Buckelwals in der Ostsee.
Natürlich wird wieder demonstriert: Die einen wollen das Tier friedlich streben lassen, andere empören sich deswegen über unterlassene Hilfeleistung. Diesen unwürdigen Zoff hätte man vermeiden können, wenn man von Anfang an professionelle Hilfe aus Japan geholt hätte, deren Fachleute sich bekanntlich im Umgang mit Walen sehr gut auskennen. Vielleicht hätte man noch Norweger für eine zweite Meinung hinzuziehen können.

Ein Drama ist es auch, wie verzweifelt versucht wird, die Krankenkassen zu entlasten. Man kann gespannt sein, wann die ersten „Do it yourself“ - Anleitungen und Zubehör für einfache Operatinen angeboten werden. Die Frage wäre dann noch zu klären, ob dafür aus steuerlicher Sicht die Küche oder das sicherlich leichter zu reinigende Bad geeigneter wären. Warum allerdings der Krankenkassen-Beitragszahler für die Kosten von Asylanten, Flüchtlingen, Bürgergeldempfängern aufkommen muss und nicht die Allgemeinheit aller Steuerzahler, bleibt ein Rätsel.
Neidlos bewundern kann man Bundesgesundheitsministerin Nina Warken. Sie bezeichnete das mögliche Ende der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenkasse als „gelebte Frauenpolitik“. Respekt vor so viel Chuzpe. Da könnte man auch mafiöse Schutzgelderpressung als "gelebte Solidarität" bezeichnen.


Rätselhaft bleibt auch die Jammerei der Stadt Karlsruhe über die erschreckende Geldknappheit. Warum macht man es nicht wie die Bundesregierung und verwendet das Sondervermögen, das ja irgendwo deponiert sein muss, um die Finanzlöcher zu stopfen? Unser Kanzler hat es doch vorgemacht und unser OB könnte es doch einfach nachmachen. Wenn er weiß, wie das geht bzw wo das Sondervermögen zu finden ist, , wäre es nett, uns bei Gelegenheit einen Tipp zu geben. Für solche Hinweise sind wir immer offen.

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Der Satz „Wer sucht, der findet!“ klingt manchmal etwas einfacher als es am Ende ist, vor allem wenn es um bezahlbaren Wohnraum geht. Denn es fehlen Wohnungen und Zimmer für Studierende. Lediglich fünf bis sechs Prozent des Bedarfs kann das Studierendenwerk Karlsruhe mit seinen 18 Wohnheimen in...

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