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Rose
Zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges taucht in einem protestantischen Dorf in Deutschland ein geheimnisvoller Soldat (Sandra Hüller) auf und will sein Erbe antreten. Eine lange Narbe deformiert sein Gesicht. Verschlossen ist er. Aber auch fordernd. Um seinen Anspruch zu untermauern, legt er den misstrauischen Dorfbewohnern ein Dokument vor. Mit der Zeit geben sie ihre Zweifel auf. Er erweist sich als fleißiger und gottesfürchtiger Mann und wird Teil der Gemeinschaft, wenngleich sein Wunsch nach Zugehörigkeit auf einer unhaltbaren Lüge fußt, denn die titelgebende Rose hatte in jungen Jahren beschlossen sich „als Mannsbild“ auszugeben und in den Krieg zu ziehen. Der dritte Spielfilm des österreichischen Regisseurs Markus Schleinzer ist die wahre und verworrene Geschichte einer Land-und-Leute-Betrügerin, die als Frau geboren wurde, sich wie ein Mann verhielt und ein ganzes Dorf täuschte. Seine Weltpremiere feierte das Historiendrama „Rose“ mit Sandra Hüller in der Hauptrolle im Wettbewerb der Berlinale 2026.
Kinostart: 30.04.
Kinostart: 30.04.



