Theater, Comedy, Show Theater und Show
Kammertheater
Elton John-Musical, Karaoke-Komödie, AC/DC-Trribute
Nach seinem Umbau zum „ABBA-Hus“ mit Ikea-Touch ist die Zweitspielstätte K2 des Kammertheaters in der Kreuzstraße zur Kultstätte für ABBA-Fans geworden, die neben dem beliebten „Waterloo im Bällebad“ dort auch das neue ABBA-Musical „Dancing Queen am Hotdog-Stand“ genießen können. Auf der großen Bühne feiert das Kammertheater das Leben gemäß dem Motto „Dieses Leben gibt‘s nur einmal“ aus dem Musical „Carpe f*cking Diem“ mit seiner gewohnten Mischung aus Boulevard-Komödien, Tribute-Shows und Comedy-Formaten. Und auch Theater-Ausflüge auf den Rimmelsbacher Hof sind wieder geplant. Geschäftsführer Bernd Gnann sprach mit uns.
Wie gut kommt die Umgestaltung des K2, das nun an das bekannte schwedische Möbelhaus erinnert, zum „ABBA-Hus“ an?
Das Gesamtkonzept kommt bei unseren Zuschauern fantastisch an. Sowohl die Neugestaltung im Foyer, als aber auch vor allem die angebotenen Waren wie ABBArol, ABBier, Hotdogs und die Original Süßigkeiten. Freitags und samstags gibt es das Mitmachpaket und zusätzlich ein Glas Sekt und ein Hotdog. So ist man schon beim Betreten des Theaters mitten im Stück.
Wird das K2 auch weiterhin ausschließlich ABBA gewidmet sein? Wird es vielleicht sogar ein drittes ABBA-Musical geben?
Momentan haben wir vor, aufgrund der Sparmaßnahmen tatsächlich ABBA weiterspielen zu lassen. Mal schauen, wie lange die Zuschauer mitmachen. Das Tolle ist, dass wir enorm viele Gäste aus dem Umland gewinnen, welche uns langfristig hoffentlich auch in anderen Stücken besuchen.
Zum Stück „Die Goldfische“: Wie und wann sind Sie auf die Idee gekommen, den Film mit Tom Schilling auf die Bühne zu bringen?
Das Stück haben wir als Gastspiel aus Dresden eingekauft, nachdem wir uns die Inszenierung dort angeschaut haben. Dazu kommt, dass Dorothée Kahler und Luisa Wöllisch bekannte Gesichter aus „Bed of Roses“ sind. Dieses Inklusionsstück „Goldfische“ passt hervorragend in unseren Spielplan und die Inszenierung ist hervorragend. Das Road Movie ist zu einem Road Theater geworden.
Können Sie bitte einen kurzen Einblick in das Elton John-Musical „I´m Still Standing“ geben, das ab 10. April auf dem Spielplan steht?
Elton John hat ein bewegendes Leben hinter sich und ist einer der erfolgreichsten Künstler der Musikgeschichte. Wie schon bei „Show Must Go On“ wird seine Lebensgeschichte dokumentarisch erzählt mit seinen größten Hits. Das Bühnenbild von Manuel Kolip zeigt sein Leben hinter den Kulissen. Ein Stück, das unter die Haut geht.
Was erwartet das Publikum in der neuen „Tussi“-Karaoke-Komödie (ab 15. Mai)? Warum haben Sie sich für eine Fortsetzung entschieden?
Die Tussis sind 12 Jahre älter geworden, jede hat ihre eigene Geschichte weitergelebt und ist charakterlich gereift. Grit, Jennifer und Pascaline treffen bei einem Junggesellinnenabschied auf Mallorca wieder aufeinander – aber wo ist Wanda, die Vierte im Bunde - die Braut?! Zwischen Partylaune, Feier-Equipment und Situationskomik bleibt die Tiefgründigkeit aber keineswegs auf der Strecke. Es gibt reichlich Gesprächsstoff zwischen Lachanfällen und Tiefgang und natürlich Gute-Laune-Hits und pures Mallorca-Sommerfeeling.
Wie sind Sie auf die Idee einer Comedy Talk-Night mit prominenten Gästen (25. Mai) gekommen? Wird es eine einmalige Sache sein oder wird daraus eine Reihe werden?
Thea Kriegl und Kate Hall sind ja schon bekannt als Schauspielerin und Sängerin. Sie werden weiterhin interessante Gäste einladen. Zum Beispiel auch Wissenschaftler wie Gehirnchirurg und Forscher Uwe Spetzger aus dem städtischen Klinikum. Diese Reihe wird definitiv fortgesetzt.
"Highway to Hell - Tribute to AC/DC“ ist die neue Tribute-Show des ehemaligen Kammertheater-Intendanten Ingmar Otto, der sich dieses Mal vor AC/DC verbeugt. Wie ist es zu dieser erneuten Zusammenarbeit gekommen?
Nach wie vor ist die Zusammenarbeit mit Ingmar Otto fester Bestandteil des Kammertheaters. AC/DC ist Kult und wir haben es letzten Sommer in Karlsruhe live erleben dürfen, als die Original-Band auf dem Messegelände aufgetreten ist. Ingmar Otto schafft es, die Musik von AC/DC in eine wunderbare Geschichte zu packen und so das weltweit erste AC/DC Musical zu schaffen.
Gibt es sonstige Specials? Open Air-Aufführungen etc.?
Open Air wird das Kammertheater dieses Jahr leider nicht zu erleben sein, da die Klosterruine Frauenalb aus Sicherheitsgründen gesperrt werden musste. Auf dem Rimmelsbacher Hof werden Vorstellungen von „Die Made mit Speck“ und „Die Made meets Harmonists“ zu erleben sein, Unterhaltung mit Kulinarik. Und im Dezember kommt Dieter Hallervorden mit seinem wunderbaren Liederabend „Unkaputtbar“ ins Kammertheater, der VVK startet in ca. 4 Wochen.
Inwieweit ist das Kammertheater von den Kürzungen der Fördergelder betroffen? Ist es Ihnen möglich, den Verlust zu kompensieren?
Die Kürzungen vor zwei Jahren waren einschneidend und das Kammertheater leidet extrem darunter. Das war der Grund für die Umstellung des gesamten Programms. Wir haben Stellen gekürzt und müssen wahrscheinlich nochmals eine Stellschraube enger stellen. Wir sind unseren Zuschauern sehr dankbar, dass sie die Preiserhöhung mitgemacht haben. Viel wichtiger ist aber, dass das Theater weiterhin voll ist und die Zuschauer bedingungslos hinter uns stehen. Die Stadtverwaltung hat noch nicht kapiert, dass wir das einzige Theater mit beiden Häusern sind, die jeden Abend knapp 600 Zuschauer in die Innenstadt locken und somit die Gastronomie und den Einzelhandel stärken. Wenn das Kammertheater nicht mehr spielt, ist die Innenstadt vor allem im Winter leergefegt.
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Kammertheater, Herrenstr, 30/32, Karlsruhe
Kammertheater K2, Kreuzstr. 29, Karlsruhe
Rimmelsbacher Hof, Malsch-Völkersbach
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Bild: ©Kammertheater
Wie gut kommt die Umgestaltung des K2, das nun an das bekannte schwedische Möbelhaus erinnert, zum „ABBA-Hus“ an?
Das Gesamtkonzept kommt bei unseren Zuschauern fantastisch an. Sowohl die Neugestaltung im Foyer, als aber auch vor allem die angebotenen Waren wie ABBArol, ABBier, Hotdogs und die Original Süßigkeiten. Freitags und samstags gibt es das Mitmachpaket und zusätzlich ein Glas Sekt und ein Hotdog. So ist man schon beim Betreten des Theaters mitten im Stück.
Wird das K2 auch weiterhin ausschließlich ABBA gewidmet sein? Wird es vielleicht sogar ein drittes ABBA-Musical geben?
Momentan haben wir vor, aufgrund der Sparmaßnahmen tatsächlich ABBA weiterspielen zu lassen. Mal schauen, wie lange die Zuschauer mitmachen. Das Tolle ist, dass wir enorm viele Gäste aus dem Umland gewinnen, welche uns langfristig hoffentlich auch in anderen Stücken besuchen.
Zum Stück „Die Goldfische“: Wie und wann sind Sie auf die Idee gekommen, den Film mit Tom Schilling auf die Bühne zu bringen?
Das Stück haben wir als Gastspiel aus Dresden eingekauft, nachdem wir uns die Inszenierung dort angeschaut haben. Dazu kommt, dass Dorothée Kahler und Luisa Wöllisch bekannte Gesichter aus „Bed of Roses“ sind. Dieses Inklusionsstück „Goldfische“ passt hervorragend in unseren Spielplan und die Inszenierung ist hervorragend. Das Road Movie ist zu einem Road Theater geworden.
Können Sie bitte einen kurzen Einblick in das Elton John-Musical „I´m Still Standing“ geben, das ab 10. April auf dem Spielplan steht?
Elton John hat ein bewegendes Leben hinter sich und ist einer der erfolgreichsten Künstler der Musikgeschichte. Wie schon bei „Show Must Go On“ wird seine Lebensgeschichte dokumentarisch erzählt mit seinen größten Hits. Das Bühnenbild von Manuel Kolip zeigt sein Leben hinter den Kulissen. Ein Stück, das unter die Haut geht.
Was erwartet das Publikum in der neuen „Tussi“-Karaoke-Komödie (ab 15. Mai)? Warum haben Sie sich für eine Fortsetzung entschieden?
Die Tussis sind 12 Jahre älter geworden, jede hat ihre eigene Geschichte weitergelebt und ist charakterlich gereift. Grit, Jennifer und Pascaline treffen bei einem Junggesellinnenabschied auf Mallorca wieder aufeinander – aber wo ist Wanda, die Vierte im Bunde - die Braut?! Zwischen Partylaune, Feier-Equipment und Situationskomik bleibt die Tiefgründigkeit aber keineswegs auf der Strecke. Es gibt reichlich Gesprächsstoff zwischen Lachanfällen und Tiefgang und natürlich Gute-Laune-Hits und pures Mallorca-Sommerfeeling.
Wie sind Sie auf die Idee einer Comedy Talk-Night mit prominenten Gästen (25. Mai) gekommen? Wird es eine einmalige Sache sein oder wird daraus eine Reihe werden?
Thea Kriegl und Kate Hall sind ja schon bekannt als Schauspielerin und Sängerin. Sie werden weiterhin interessante Gäste einladen. Zum Beispiel auch Wissenschaftler wie Gehirnchirurg und Forscher Uwe Spetzger aus dem städtischen Klinikum. Diese Reihe wird definitiv fortgesetzt.
"Highway to Hell - Tribute to AC/DC“ ist die neue Tribute-Show des ehemaligen Kammertheater-Intendanten Ingmar Otto, der sich dieses Mal vor AC/DC verbeugt. Wie ist es zu dieser erneuten Zusammenarbeit gekommen?
Nach wie vor ist die Zusammenarbeit mit Ingmar Otto fester Bestandteil des Kammertheaters. AC/DC ist Kult und wir haben es letzten Sommer in Karlsruhe live erleben dürfen, als die Original-Band auf dem Messegelände aufgetreten ist. Ingmar Otto schafft es, die Musik von AC/DC in eine wunderbare Geschichte zu packen und so das weltweit erste AC/DC Musical zu schaffen.
Gibt es sonstige Specials? Open Air-Aufführungen etc.?
Open Air wird das Kammertheater dieses Jahr leider nicht zu erleben sein, da die Klosterruine Frauenalb aus Sicherheitsgründen gesperrt werden musste. Auf dem Rimmelsbacher Hof werden Vorstellungen von „Die Made mit Speck“ und „Die Made meets Harmonists“ zu erleben sein, Unterhaltung mit Kulinarik. Und im Dezember kommt Dieter Hallervorden mit seinem wunderbaren Liederabend „Unkaputtbar“ ins Kammertheater, der VVK startet in ca. 4 Wochen.
Inwieweit ist das Kammertheater von den Kürzungen der Fördergelder betroffen? Ist es Ihnen möglich, den Verlust zu kompensieren?
Die Kürzungen vor zwei Jahren waren einschneidend und das Kammertheater leidet extrem darunter. Das war der Grund für die Umstellung des gesamten Programms. Wir haben Stellen gekürzt und müssen wahrscheinlich nochmals eine Stellschraube enger stellen. Wir sind unseren Zuschauern sehr dankbar, dass sie die Preiserhöhung mitgemacht haben. Viel wichtiger ist aber, dass das Theater weiterhin voll ist und die Zuschauer bedingungslos hinter uns stehen. Die Stadtverwaltung hat noch nicht kapiert, dass wir das einzige Theater mit beiden Häusern sind, die jeden Abend knapp 600 Zuschauer in die Innenstadt locken und somit die Gastronomie und den Einzelhandel stärken. Wenn das Kammertheater nicht mehr spielt, ist die Innenstadt vor allem im Winter leergefegt.
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Kammertheater, Herrenstr, 30/32, Karlsruhe
Kammertheater K2, Kreuzstr. 29, Karlsruhe
Rimmelsbacher Hof, Malsch-Völkersbach
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Bild: ©Kammertheater



