Kunst, Ausstellungen Kunst
26Grad
Die diesjährige Graduiertenausstellung der Staatlichen Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe widmet sich – wie die Abschlussausstellungen der vergangenen Jahre – dem Moment des Übergangs vom gemeinsamen Studium in einen neuen Lebensabschnitt. Mehr als zwei Dutzend Absolventinnen und Absolventen der HfG Karlsruhe zeigen ihre Abschlussarbeiten in den Räumen des benachbarten ZKM. Klappe Auf unterhielt sich mit dem Ausstellungsdesigner und Szenographen Arthur Schuman, der nicht nur seine Abschlussarbeit "(Un)stopped Motion" zeigt, sondern auch als Kurator und Szenograph die Ausstellung mit vorbereitet. Schuman war 1999 über das Internet auf die HfG aufmerksam geworden, wo er Ende 2025 sein Studium abschloss.
Wie hast Du im Rückblick die Studienzeit an der HfG erlebt?
Arthur Schuman: Erst war alles neu und sehr aufregend, und ich habe mich sehr gefreut, dass die Hochschule sehr offen ist, und wir von Anfang an im Austausch mit den Studierenden der anderen Fachbereiche kommunizieren und zusammenarbeiten konnten. Und dann kam Corona und wie überall war das Studieren nur noch sehr eingeschränkt möglich. Ich war dann zeitweise an der UDK in Berlin, bin aber wieder zurückgekommen, weil mir das Interdisziplinäre sehr gefehlt hatte.
Die Zeit war ja an der HfG auch hochschulpolitisch von einigen Turbulenzen geprägt, wie hat sich das auf deinen persönlichen Weg ausgewirkt?
Schuman: Man konnte da schon politisch eintauchen und sich festlegen, das musste man aber nicht, denn die Lehre war immer gut vertreten, und so konnte man die Angebote der Hochschule im Gegenteil auch einfach als solche nutzen.
Warum findet 26Grad in diesem Jahr am ZKM statt?
Schuman: Die Graduierten-Ausstellung wurde ja aus der Coronazeit heraus erfunden, um den Abschlussjahrgängen noch ein mal ein öffentliches Podium zu verschaffen. Im vergangenen Jahr fand das in der Innenstadt statt. In diesem Jahr hat sich die Veranstaltungskoordinatorin Jana Schmeckenbecher darum bemüht, dass wir im ZKM gastieren können, war für uns ganz toll ist, da wir im gleichen Haus bei den Nachbarn sein können, was vieles erleichtert.
26 Grad markiert den Moment des Übergangs vom gemeinsamen Studium in einen neuen Lebensabschnitt. Mit welchen Erwartungen und Aussichten stehst Du jetzt vor diesem neuen Lebensabschnitt?
Schuman: Durch unsere weithin bestens vernetzten Professoren konnten wir bereits während des Studiums verschiedene Ausstellungsräume nutzen und uns ein Netzwerk aufbauen, und auch jetzt mit dem ZKM im Austausch zu sein, ergibt gibt vielleicht auch neue Perspektiven. Ich habe viele Pläne für den Weg in die Freiberuflichkeit und werde mich vor allem installativen Arbeiten widmen, auf die ich mich im Studium fokussiert habe.
Weißt Du wie das für die Mitabsolventinnen aussieht?
Schuman: Manche haben ihr Diplom ja bereits im vergangenen Sommer gemacht, und da haben sich schon sehr unterschiedliche Wege ergeben. Gerade in der Gruppe, die mit mir die Ausstellung erarbeitet, habe ich den Eindruck, dass viele gut untergekommen sind.
Wie kann man sich die Ausstellung, die ja höchst unterschiedliche Arbeiten, praktische, theoretische und übergreifende Arbeiten aus fünf Bereichen verspricht, erschließen?
Schuman: Die Ausstellung ist auf alle Fälle thematisch sortiert, wir Szenographen haben die durch Steintürmchen und Wegsteine strukturierte Schau als landschaftliches Gebilde angelegt, das Zusammenhänge aufzeigen soll.
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16. – 26. April 2026 in den Räumen des ZKM
Lichthof 8, 1. OG
Lorenzstraße 19
Karlsruhe
Vernissage: Do 6. April 2026, 18-22 Uhr
anschließend Eröffnungsparty in der HfG (Lichthof 3/4, 1. OG)
Mi-So, 10-18 Uhr, weitere Infos zum Rahmenprogramm werden zeitnah auf der Webseite und dem Social-Media-Kanal der HfG Karlsruhe kommuniziert.
Wie hast Du im Rückblick die Studienzeit an der HfG erlebt?
Arthur Schuman: Erst war alles neu und sehr aufregend, und ich habe mich sehr gefreut, dass die Hochschule sehr offen ist, und wir von Anfang an im Austausch mit den Studierenden der anderen Fachbereiche kommunizieren und zusammenarbeiten konnten. Und dann kam Corona und wie überall war das Studieren nur noch sehr eingeschränkt möglich. Ich war dann zeitweise an der UDK in Berlin, bin aber wieder zurückgekommen, weil mir das Interdisziplinäre sehr gefehlt hatte.
Die Zeit war ja an der HfG auch hochschulpolitisch von einigen Turbulenzen geprägt, wie hat sich das auf deinen persönlichen Weg ausgewirkt?
Schuman: Man konnte da schon politisch eintauchen und sich festlegen, das musste man aber nicht, denn die Lehre war immer gut vertreten, und so konnte man die Angebote der Hochschule im Gegenteil auch einfach als solche nutzen.
Warum findet 26Grad in diesem Jahr am ZKM statt?
Schuman: Die Graduierten-Ausstellung wurde ja aus der Coronazeit heraus erfunden, um den Abschlussjahrgängen noch ein mal ein öffentliches Podium zu verschaffen. Im vergangenen Jahr fand das in der Innenstadt statt. In diesem Jahr hat sich die Veranstaltungskoordinatorin Jana Schmeckenbecher darum bemüht, dass wir im ZKM gastieren können, war für uns ganz toll ist, da wir im gleichen Haus bei den Nachbarn sein können, was vieles erleichtert.
26 Grad markiert den Moment des Übergangs vom gemeinsamen Studium in einen neuen Lebensabschnitt. Mit welchen Erwartungen und Aussichten stehst Du jetzt vor diesem neuen Lebensabschnitt?
Schuman: Durch unsere weithin bestens vernetzten Professoren konnten wir bereits während des Studiums verschiedene Ausstellungsräume nutzen und uns ein Netzwerk aufbauen, und auch jetzt mit dem ZKM im Austausch zu sein, ergibt gibt vielleicht auch neue Perspektiven. Ich habe viele Pläne für den Weg in die Freiberuflichkeit und werde mich vor allem installativen Arbeiten widmen, auf die ich mich im Studium fokussiert habe.
Weißt Du wie das für die Mitabsolventinnen aussieht?
Schuman: Manche haben ihr Diplom ja bereits im vergangenen Sommer gemacht, und da haben sich schon sehr unterschiedliche Wege ergeben. Gerade in der Gruppe, die mit mir die Ausstellung erarbeitet, habe ich den Eindruck, dass viele gut untergekommen sind.
Wie kann man sich die Ausstellung, die ja höchst unterschiedliche Arbeiten, praktische, theoretische und übergreifende Arbeiten aus fünf Bereichen verspricht, erschließen?
Schuman: Die Ausstellung ist auf alle Fälle thematisch sortiert, wir Szenographen haben die durch Steintürmchen und Wegsteine strukturierte Schau als landschaftliches Gebilde angelegt, das Zusammenhänge aufzeigen soll.
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16. – 26. April 2026 in den Räumen des ZKM
Lichthof 8, 1. OG
Lorenzstraße 19
Karlsruhe
Vernissage: Do 6. April 2026, 18-22 Uhr
anschließend Eröffnungsparty in der HfG (Lichthof 3/4, 1. OG)
Mi-So, 10-18 Uhr, weitere Infos zum Rahmenprogramm werden zeitnah auf der Webseite und dem Social-Media-Kanal der HfG Karlsruhe kommuniziert.



