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Ein Coach für alle Fälle

Carmen Reuter - Coach, Speaker, Trainerin

Bild -  Ein Coach für alle Fälle
Inzwischen gibt es für fast alle Probleme und Lebenssituationen einen Coach, an den man sich wenden und um Rat fragen kann: Carmen Reuter ist als Coach, Speaker und Trainerin sowohl für Kommunen, Behörden und Firmen, aber ebenso auch für Privatpersonen und ihren unterschiedlichen beruflichen und privaten Probleme tätig. Die beeindruckenden Bewertungen  und Kommentare kann man auf ihrer Homepage carmenreuter.de nachlesen.
 
Was ist Ihre Aufgabe als Coach? 

Zuerst möchte ich mit einer Vorstellung aufräumen, dass Coaching eine Art Psychotherapie light ist. Coaching kommt ursprünglich aus dem Leistungssport und geht davon aus, dass Sie schon richtig gut in ihrem Leben unterwegs sind. Jetzt jedoch in einem bestimmten Bereich fest hängen und sich Unterstützung suchen, um wieder voranzukommen. Das kann dann sowohl Ihr Berufs- wie auch ihr Privatleben betreffen.

Ein Coach ist übrigens eher ein Sparrings-Partner, der Ihnen dabei hilft Ihre eigenen Lösungen zu entdecken. Kein allwissender Berater, dessen Vorschläge sie eins zu eins umsetzen sollen, um Ihr Glück zu finden. In einem guten Coaching wird viel gelacht und ab und zu auch eine Träne verdrückt. Das passiert immer dann, wenn es einem Coachee (Klienten) aufgeht, dass er oder sie sich mit Glaubensmustern selbst blockiert.
 
Coaching war früher nur etwas für Spitzenkräfte, heute scheint es, dass es Coaching für alles gibt.

Während es früher nur Business-Coaching gab, ist das Coaching für alle Lebenslagen seit Jahren im Aufwind. Ich finde es eine gute Investition in die eigene Lebensqualität. Warum sollte ich mich ewig mit einem Problem herumschlagen, wenn ich in einem Kurzzeitcoaching - das sind die häufigsten Coachings - schnell den für mich passenden Weg finden kann.
Leider ist Coaching immer noch kein geschützter Begriff, deshalb finden Sie auch Angebote, die nicht den Kriterien der Berufsverbände entsprechen. Die Coaching-Verbände fordern einen einheitlichen Standard mit hoher ethischer Qualitätssicherung.
                                                                                                       
Coaching in der Coronazeit: bemerken Sie Veränderung?

Nun zuerst gab es einen Einbruch durch den Lockdown. Viele Coaches haben daraufhin Online-Coaching angeboten. Das wird uns sicher in den nächsten Monaten auch begleiten. Da Coaching sehr Ressourcen-orientiert ist, nehmen viele Menschen die Unterstützung an. Wachsende Erschöpfung ist ein relativ neues Thema in meinen Coachings, wobei die Gefahr von Burnout schon seit Jahren immer wieder angesprochen wird.
 
Wie haben Sie sich Ihr Wissen angeeignet?

Mit sehr vielen berufsbegleitenden Aus- und Fortbildungen. Das Schöne daran ist meine freie Wahlmöglichkeit. In einem Studium bekomme ich in der Regel Themen vorgesetzt. Ich habe mich von meinem Interesse für den „möglichen Menschen“ - ein Begriff der amerikanischen Anthropologin und Bestsellerautorin Jean Houston - leiten lassen. Welches Potenzial liegt in einem Menschen und wie kann es verwirklicht werden? Daher habe ich zum Beispiel Fortbildungen der positiven Psychologie, Kommunikationspsychologie und weiteren Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung besucht. Neue Erkenntnisse über Motivation und Selbstmanagement, systemischen Zusammenhängen und vieles mehr gelernt. Inzwischen ist ein Schwerpunkt meiner Arbeit der zunehmende Perfektionismus in unserer Gesellschaft. Er macht krank und im Endeffekt lässt er uns weiter unter unseren Möglichkeiten bleiben.
 

Ärger und seine Folgen ist für Sie ein weiteres wichtiges Thema. Sie sind verheiratet. War das der Anstoß?

Natürlich (lacht). Nein, es lag eher an meinem Naturell als Rumpelstilzchen. Seit fast 10 Jahren ist mein Anti-Ärger-Training der Verkaufsschlager in meinem Portfolio als Kommunikationstrainerin. Ich bin damals mit diesem Thema in die Justiz gestolpert und aufgrund der sehr guten Feedbacks wurde ich weiterempfohlen. Heute referiere ich im ganzen Südwesten Deutschlands. Vom Krankenhaus über die IT-Firma bis zu Ministerien.

Geärgert wird sich überall und das beeinträchtigt nicht nur das Arbeitsklima und macht krank. Es kostet auch richtig Geld. Wenn Sie wütend sind, finden Sie nicht mehr so leicht in Ihre Konzentration. Der Ärger ist auch  nach Hause und kann vom Kunden auf die Sachbearbeiterin springen und von dort in die ganze Abteilung. Die Rumpelstilzchen, die gerne explodieren lassen es die anderen spüren. Die Implodierer, die alles schlucken, nehmen es mit  nach Hause und grübeln tagelang. Das kann bis zum Magengeschwür oder Herzinfarkt gehen. Wenn Sie cholerisch reagieren oder eine Rabattmarkensammlerin sind, verdreifacht sich Ihr Herzinfarktrisiko.


Rabattmarkensammlerin?

Oh, das sind die, die nichts sagen, wenn sie sich ärgern. Aber sie merken es sich und kleben sozusagen eine Marke (wie die Treuepunkte im Supermarkt) in ein Heft. Beim nächsten Mal wieder. Solange bis das Heft voll ist:
Dann bekommen Sie Dinge von vor Wochen, Monaten oder gar Jahren vorgehalten, an die Sie sich gar nicht oder kaum mehr erinnern. Sie können sich somit nicht wehren und ärgern sich auch. Anders mit Ärger, Wut und Zorn umzugehen, das versuche ich den Menschen beizubringen, wozu hoffentlich mein Anti-Ärger-Buch, das in den nächsten Monaten erscheinen wird, auf unterhaltsame Weise beitragen wird.
 
> Carmen Reuter - Coach, Speaker, Trainerin - Bergbahnstr. 8, Karlsruhe - 0721-40 42 21
oder
carmenreuter.de

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