Musik Querbeet
Otto von Bismarck
Seit den frühen 1980er Jahren geistert Ottmar Seum als Musiker durch den deutschen Underground. Irgendwo zwischen Kunst und Punk, Avantgarde und Indie-Pop hat er die unterschiedlichsten Projekte mitangezettelt. Seit Ende der 1980er Jahre nennt Seum sich nach dem früheren Reichskanzler, was alleine ihm schon eine gewisse Aufmerksamkeit verschaffte. Doch so richtig markant wurde der heute 65-Jährige erste 2022, als der Berliner mit „Zu viele Erinnerungen“ ein hervorragendes Debutalbum als Songwriter vorlegte. Mit seinen zärtlichen Soul- und Folk-Songs - irgendwo in einer Welt zwischen Lambchop, Sly Stone, Laura Nyro und Die Regierung - erzählt er Geschichten aus der "abgefacktesten" Stadt. 2025 kehrt er nun mit einem neuen Album zurück. "Es regnet 60 Prozent" und "Alles ist billig" sind die vielversprechenden Vorboten eines großen Wurfs. Den Opener machen Kepler aus Karlsruhe.
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Bild: ©Gabriele Summen
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Bild: ©Gabriele Summen



