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No Sugar, No Cream

CD „Nite Passes“

Termin nicht gefunden
Klappe Auf präsentiert: „New Americana from Southwest Germany“ ist das Markenzeichen eines Karlsruher Quartetts, das in jüngster Zeit mit einer kompromisslos zeitlosen Musik für Aufhorchen sorgt. Zum zweiten Mal innerhalb von weniger als zwölf Monaten laden No Sugar, No Cream zum Release-Konzert ins Kulturzentrum Tempel. (Hörprobe: siehe Link oben rechts) 
 
„No Sugar, No Cream, die Zeile aus einem meiner Lieder passt nicht schlecht zu unserer Musik, die ja ganz schön stripped down daherkommt, konzentriert auf den schlichten Song, der in drei Minuten eine Geschichte erzählt“, sagt Pete Jay Funk, Singer und Songwriter der Band, die vor anderthalb Jahrzehnten als Freizeitunternehmen dreier Jungjournalisten der hiesigen Tageszeitung startete. Als der Schlagzeuger zum Sportredakteur avancierte und damit an den Wochenenden anderweitig verpflichtet war, geriet die Band in eine Sackgasse.  
 
Dass aus No Sugar, No Cream schließlich eine richtige Band wurde, liegt vor allem daran, dass Funk und sein Langzeit-Buddy AJ am Bass auf Schlagzeuger Frank Schäffner und die Multiinstrumentalistin Heike Wendelin trafen. „Mr. Frank“ entstammt zwar einer deutlich härteren Liga von Musikanten, hat sich jedoch eine stoische Art des Trainbeats angeeignet, die die Truppe ganz wunderbar und leichtfüßig vorantreibt. Das richtige Aroma verleiht dem würzigen Gebräu die Country-geschulte Frau in der Band, die mit ihrer Geige eigene Fährten legt, mit der Mandoline aparte Klangfarben einträufelt und zudem eine zweite Stimme als glockenhellen Gegenpart zum männlichen Leitwolf beisteuert.  
 
„Als Trio waren wir stets auf Gäste angewiesen, um vollständig zu klingen“, sagt AJ, auf dessen Ideen viele Arrangements basieren: „Heute haben wir alles, was man braucht, und selbst bei neuen Songs können wir sofort loslegen, denn Pete liefert mit seinen Songs bezugsfertige Lieder, in die wir uns nur noch reinwohnen müssen.“ Dass sich alles so organisch und spielerisch zusammenfügt, liegt auch an der stimmigen menschlichen Basis: „Ich finde, dass wir nicht nur eine Band, sondern eine richtige Bande sind, mit der es einfach sehr gut läuft“, sagt Funk, der betont, dass Gäste im Studio und auf der Bühne als Inspirationsquelle und Überraschungsmoment nach wie vor willkommen sind. 
 
Gitarrist „Earl Grey“ Grauer und Chris Cacavas sind längst Dauergäste der Band und ebenso auf dem neuen Album „Nite Passes“, auf dem sich neben drei Studiotracks fünf Liveaufnahmen des 2015er Tempel-Konzerts finden, wie bei den Release-Konzerten zu hören; die amerikanische Indie-Rock-Legende Cacavas wird im Karlsruher Tempel überdies sogar das Vorprogramm mit eigenen Songs versüßen - was für eine Ehre für die badischen Americana-Freaks, von wegen No Sugar…! 
 
> Fr 22. April 2016, 20:30 Uhr, Kulturzentrum Tempel, Karlsruhe, Hardtstraße 37a, CD Release mit special guest Chris Cacavas; Sa 23. April 2016, 20 Uhr, Klag-Bühne, Gaggenau, Luisenstraße 17, mit Sea Time 

Tempel

>>Hardtstraße 37a
76185 Karlsruhe
 
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