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Fridays for Freibier

 
Die Norweger haben es in Erwägung gezogen, den Friedensnobelpreis in diesem Jahr an die schwedische Schulschwänzerin Greta, Initiatorin der Demos „Fridays for future“ ist, zu vergeben. Einige sehen das als eine kleine Stichelei gegen das Nachbarland, was natürlich Blödsinn ist. 
Es gab Lob von Bundeskanzlerin Merkel für die während der Schulzeit demonstrierenden Schüler-innen. Dann kamen noch die Demos „Parents for Future“ : Eltern machen Demos gegen sich selber, gegen ihr eigenes Fehlverhalten gegenüber der Umwelt. Bedauerlicherweise bisher ohne öffentliche Selbstgeißelung im Büßerhemd während ihres Aufmarsches. 
Sicherlich denken manche der Eltern mit Schaudern an die eigene Schulzeit, als das Schulschwänzen noch gnadenlos bestraft wurde. Doch unsere Gesellschaft hat sich ja zum Glück weiter entwickelt. Nur kleingeistige Spießbürger fragen sich, warum die Demonstrationen nicht außerhalb der Schulzeit stattfinden können. Doch das geht einfach zu weit. Man kann doch nicht verlangen, dafür seine kostbare Freizeit zu opfern. Wer das fordert, hat kein Herz für Kinder. 
Zum Glück für unsere Wirtschaft gibt es auch kaum bis keine Vorschläge von den Jugendlichen, wie sie gedenken, ihr eigenes Konsumverhalten zu verändern. Auch das zeugt von einem hohen, gesellschaftlichen  
Verantwortungsgefühl, denn jede Reduzierung des Konsums kann den Verlust von Arbeitsplätzen bedeuten. Airlines brauchen deshalb auch nicht zu befürchten, dass zukünftig ihre Urlaubsflieger weniger ausgebucht sein werden. Wir können stolz auf diese Schüler-innen sein.  
 
Auch unser Büroautokrat hat sich dem Ternd der Freitagsdemos angeschlossen, aber - wie zu erwarten - mit einem geringfügig geänderten Thema: 
 
„Fridays for Future - Fridays for Freibier“ .