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Basar Bizarr: Train To Busan

Wenn ein Zombiefilm im offiziellen Cannes Programm läuft, macht das neugierig. „Train To Busan“ war 2016 außerdem der erfolgreichste Film in Südkorea und dafür verantwortlich ist niemand Geringerer als Sang-ho Yeon, der Regisseurs der Animationsfilme „King Of Pigs“ und „Seoul Station“, die beide in der Kinemathek zu sehen waren. Konzentrierte sich „Seoul Station“ auf die Vorgeschichte der sich entfaltenden Zombie-Apokalypse und auf die Besitzlosen im Untergrund des titelgebenden Bahnhofs, verlagert das Spielfilmdebüt von Regisseur Sang-ho Yeon, in dem sich die animierten Zombies in solche aus Fleisch und Blut verwandeln, die Geschehnisse mitten in die höheren Ebenen der koreanischen Klassengesellschaft. Yeons Kommentar zur sozialen Ordnung in seinem Land ist auch in der Realfilmvariante nicht weniger beißend und kritisch. Seok-woo (Yoo Gong) hat seiner Tochter Su-an (Su-an Kim) versprochen, an ihrem Geburtstag ihre Mutter in der Küstenstadt Busan besuchen zu dürfen. Unglücklicherweise hat sich der Hauptbahnhof von Seoul über Nacht im Untergrund in eine Brutstätte blutdurstiger Zombies verwandelt und auch die Passagiere des Zuges sind nur scheinbar in Sicherheit, denn eine infizierte Mitreisende ist an Bord. 
 
22.02., 21:15 Uhr, Kinemathek/Studio 3, Kaiserpassage, Karlsruhe

Kinemathek / Studio 3

>>Kaiserpassage
76133 Karlsruhe
 
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