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Andreas Arndt

Den Kunstpreis der Werner-Stober-Stiftung 2018 erhält ein Künstler, der sich für die Beziehungen zwischen Hand, Werkzeug und (künstlicher) Intelligenz interessiert: Andreas Arndt erkundet unter anderem, welche Wirkung es auf die evolutionär bedeutsame Verbindung von Hand und Gehirn hat, dass der Mensch die Welt nicht mehr mit den Händen gestaltet, sondern durch digitale Medien künstliche Elemente in die Selbstwahrnehmung einfließen. In seiner Ausstellung HAND IN HAND anlässlich der Preisvergabe erforscht der 1983 im schwedischen Karlstad geborene Künstler unter anderem den Einfluss des Haptischen auf die menschliche Intelligenz und damit auch auf die Kunst. Er entwickelte dafür diverse Versuchsanordnungen und ein Symposium in einem experimentellen Setting; im Format der Ausstellung führt er die in dem Projekt entstandenen Zeichnungen, Objekte und eine Video-Dokumentation des Symposiums zusammen. Zugrunde liegt der Arbeit eine Versuchsanordnung des Neurologen Olaf Blanke, durch die die Erfahrung, sich außerhalb des Körpers zu befinden, erzeugt werden kann. Es geht Arndt allerdings nicht um das Beantworten wissenschaftlicher Fragen, vielmehr darum, den Raum zwischen den Gewissheiten auszuloten und das Selbstverständliche in Frage zu stellen.  
 
> Städtische Galerie Karlsruhe, Lorenzstraße 27, Mi 6. Februar - So 5. Mai 2019, Mi-Fr 10:00-18:00 Uhr, Sa+So 11:00 bis 18:00 Uhr.

Städtische Galerie Karlsruhe

>>Lorenzstr. 27
76135 Karlsruhe
 
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