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Drei Mal Bruckner

 
"Halb Trottel, halb Genie“, so brachte es Gustav Mahler auf den Punkt, der zu Anton Bruckners Bewunderern zählte. Der revolutionäre Komponist, dessen Schaffen zu Lebzeiten vielfach auf Unverständnis und Ablehnung stieß, ist in diesem Monat gleich in mehreren zentralen Werken zu entdecken. So präsentiert das SchulmusikOrchester der Karlsruher Hochschule für Musik am So 3.2., in seinem 13. Sinfoniekonzert neben Werken des Dänen Carl Nielsen und des Russen Modest P. Mussorgski im Schloss Gottesaue Bruckners kraftvoll-optimistische Symphonie Nr. 4 Es-Dur „Die Romantische“. Am Sa 23.2. präsentiert das von Matthias Böhringer geleitete Sinfonieorchester an der DHBW Karlsruhe in der Lutherkirche abendfüllend Bruckners unvollendet gebliebene 9. Sinfonie sowie das Te Deum für Orchester, Chor und Solisten. Mit Bruckners e-Moll-Messe für Bläser und Chor schließlich gastiert am So 24.2. der Kammerchor Cantus Solis (Foto) in der Kirche Unserer Lieben Frau in der Karlsruher Südstadt. Bruckners Messe Nr. 2 in e-Moll für achtstimmigen Chor und Bläser changiert zwischen a-cappella- und orchesterbegleiteter Messe und stellt damit für Chöre eine besondere Herausforderung an ihre Intonationssicherheit dar.