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Andreas Sarow

Interventionen und Verfremdungen sind die Mittel, Gebäude die Objekte seiner Aufsehen erregenden Aktionen: Andreas Sarow, von Haus aus Architekt, lässt eine Art dreidimensionaler Straßenkunst entstehen, in dem er zum Beispiel ein Häuschen kanarienvogelgelb streichen, dann einen Käfig darüber stülpen lässt und das Werk mit einem „füttern verboten“-Schild komplettiert. Ein anderes Gebäude erhält ein Penthouse in Form eines rot lackierten Wohnwagens, ein drittes nimmt durch Leuchtkästen und mathematische Symbole in den Fenstern die Gestalt einer Rechenmaschine an. Solch temporäre Eingriffe rücken mitunter Häuser in den Blick, die, weil lange ungenutzt, fast schon übersehen wurden. „Alle meine Arbeiten sind stark mit dem Ort der bestehenden Immobilien verbunden“, sagt Sarow, dessen ungenehmigtes Schwarztünchen eines denkmalgeschützten Hauses in Pforzheim für Kontroversen, Schlagzeilen und ein hohes Bußgeld sorgte. Die Ausstellung dokumentiert seine Projekte und präsentiert eine Rauminstallation.  
 
> Galerie Knecht und Burster, Baumeisterstraße 4, Eröffnung Fr 3. August 2018, 19:00 Uhr, bis 1. September 2018, Mi-Fr 14:00-18:00 Uhr, Sa 12:00-15:00 Uhr. 

Galerie Knecht und Burster

>>Baumeisterstr. 4
76137 Karlsruhe
 
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