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Klingende Residenz: Rossini!

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Der Mann muss ein Feinschmecker gewesen sein, schließlich wurden die „Tournedos alla Rossini“, leckere Rinderfiletscheiben mit Gänseleber und Soße, nach dem berühmten italienischen Opernkomponisten benannt, der sich 1855 für seine letzten dreizehn Lebensjahre von der Bühne zurückgezogen hatte und in Paris mit seiner Frau Olympe regelmäßige Salons abhielt. Bei diesen erklangen kammermusikalische Werke für Klavier und für Chor, die in häuslichem Kreis aufgeführt wurden, sowie die vielfach witzigen Péchés de vieillesse, die „Alterssünden“ für Klavier, die heute im Ruhm des gewaltigen Opernwerks schier vergessen sind. „Rossini!“ lautet das Motto der diesjährigen Klingenden Residenz im Ahnensaal des Rastatter Schlosses. Zum zehnten Geburtstag der Reihe und dem 150. Todestag des Komponisten widmet sich das Vocalensemble Rastatt unter der künstlerischen Leitung von Holger Speck den unbekannteren Seiten Gioachino Rossinis. Als Stargast wird sich der Rastatter Frank Dupree einiger der mit Titeln wie Gefolterter Walzer, asthmatische Etüde, chromatischer Drehteller oder Fehlgeburt einer Polka-Mazurka aufwartetenden „Alterssünden“ widmen, die SWR2-Redakteurin Katharina Eickhoff moderiert mit allerlei Wissenswertem zum Thema Rossini und seinen Kochkünsten. Nachhören kann man das ganze dann im September auf SWR2. Auch am 21., 20:00 Uhr und am 22. Um 11 Uhr > Barockresidenz Rastatt,  

Residenzschloss Rastatt

>>Herrenstr. 18
76437 Rastatt
 
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