Alle Artikel Kunst, Ausstellungen Kunst

Ariel Schlesinger

„Objects that are not me“ > Er hatte in den vergangenen Jahren bereits einige beachtliche Erfolge mit seinen rauminstallativen Arbeiten. Den bislang aber vermutlich größten Coup dürfte der 1980 in Israel geborene Ariel Schlesinger wohl aber in diesem Jahr mit der Realisierung einer 350.000 Euro teuren Skulptur landen, die ab Herbst beim frisch renovierten und erweiterten Jüdischen Museum Frankfurts stehen soll. Nahe des Mainufers will Schlesinger zwei Bäume, Krone auf Krone, zu einer etwa elf Meter hohen und sechs Meter breiten Skulptur zusammensetzen, die Himmel und Erde, Verwurzelung und Entwurzelung, Tod und Leben und damit bezeichnende Motive der Frankfurter Juden in sich vereint. Leichtigkeit, Humor und bedrohliche Untergründigkeit zeichnet generell die Arbeiten Schlesingers aus, der seine Motive der Alltäglichkeit entnimmt, um sie durch Modifikation ihrer Funktion zu entfremden und mit neuen, schillernden Bedeutungsinhalten aufzufüllen. Als neuer Künstler im Stall der Galerie Meyer Riegger zeigt Schlesinger, der in Berlin und Mexiko lebt, in Karlsruhe seine erste Einzelausstellung mit dem verweisenden Titel "Objects that are not me“.  
 
> bis 24. Februar 2017, Meyer Riegger, Klauprechtstrasse 22, Karlsruhe, Di bis Fr 11-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr 

Galerie Meyer Riegger

>>Klauprechstr. 22
76137 Karlsruhe
 
Homepage