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Achim Däschner / Voré

Wandobjekte und Skulpturen von Achim Däschner sowie Skulpturen und Zeichnungen von Voré, die beide - 1971 beziehungsweise 1941 - in Karlsruhe geboren und an der hiesigen Akademie ausgebildet wurden, sind gemeinsam zu sehen. Däschner, der zudem Medienkunst an der Karlsruher HfG studierte, arbeitet auf vielfältige Weise mit Beton, kombiniert das arm wirkende Material mit Wachs oder Filz, Holz, Papier, Schellack, Leinöl oder Grafit, um ihm bislang unentdeckte ästhetische Eigenschaften zu entlocken und mitunter eine materialuntypisch leichte Erscheinungsform zu verleihen. Zentrale Themen der Arbeiten von Voré sind anthropomorphe Fragmente, Torsi und Gliedmaßen, unvollendete, verletzte, gebrochene figurative Objekte, die durch ihre feine Oberflächenstruktur zart und empfindlich wirken. Der Entstehungsprozess ist an bruch-roh bleibenden Teilen und Spuren verschiedener Werkzeuge ablesbar. Splitterungen und schroffe Brüche sorgen formal für Spannung, inhaltlich weisen sie auf die Verwundbarkeit menschlicher Existenz.  
 
> Galerie Knecht und Burster, Karlsruhe, Baumeisterstraße 4, Sa 13. Januar (Eröffnung 15:00-20:00 Uhr) bis Sa 17. Februar 2018, Mi-Fr 14:00-18:00 Uhr, Sa 12:00-15:00 Uhr. 

Galerie Knecht und Burster

>>Baumeisterstr. 4
76137 Karlsruhe
 
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Termine

Freitag, den 18.05.2018
20:00 • The Dusty 45s • (Rockabilly)