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Halle 14 jetzt P8

Ein Bebauungsplan von 1986, der die kulturelle Nutzung im Industriegebiet Rheinhafen untersagt, fehlende Fluchtwege und die letztendlich wenig Hoffnung machenden Gespräche mit dem Bauordnungs-, Stadtplanungs- und Kulturamt hatten vor fast drei Jahren zum Aus für die Halle 14, einer der wenigen noch vorhandenen Oasen für unabhängige Kultur in Karlsruhe, geführt. Nun hat der Betreiber, der Verein #F#Panorama e.V.#F#, in der ehemals vom amerikanischen Militär genutzten westlichen Nordstadt auf dem C-Areal neue Räume gefunden. „Seit etwa zweieinhalb Jahren sind wir auf der Suche und haben uns einige Objekte angeschaut“, sagt #F#Florian Kaufmann#F# dazu. „Bei zwei bis dreien sind wir in ernsthafte Gespräche mit den Vermietern getreten. Diese haben sich aber aus verschiedenen Gründen zerschlagen. Das jetzige Objekt haben wir beim Vorbeigehen entdeckt. Wir hatten vorher schon bei zwei Objekten auf dem C-Areal Gespräche geführt. Wir freuen uns sehr endlich etwas gefunden zu haben, da es in Karlsruhe insbesondere für kulturelle Nutzung unglaublich schwer ist, geeignete Objekte zu finden. Wir haben jetzt einen Vertrag bis Ende 2018, der verlängert werden kann, wenn sich die geplanten Baumaßnahmen auf dem C-Areal verzögern.“ Das bisherige Konzept eines soziokulturellen Zentrums aus Ateliers, Proberäume, Werkstätten und eines Vereinsraums soll fortgeführt werden, so Florian Kaufmann weiter: „Uns geht es ja vor allem um die Förderung unkommerzieller und junger/unbekannter Kunst und Kultur. Trotz der deutlich höheren Miete halten wir daran fest. In den wenigen Wochen seit der Anmietung haben wir schon sehr viele Rückmeldungen aus der freien Kulturszene in Karlsruhe bekommen. Das freut uns sehr und zeigt uns, wie sehr Karlsruhe so ein Projekt braucht.“  
 
> P8, Pennsylvaniastr. 8, Karlsruhe

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Karlsruhe
 
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