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Theresienstadt, eine gefilmte Lüge

75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz

Bild - Theresienstadt, eine gefilmte Lüge
Der in der Weimarer Zeit berühmte Regisseur Kurt Gerron (Foto) wurde in Theresienstadt gezwungen, einen Film zu drehen, der aller Welt zeigen sollte, wie gut es den Juden dort ging. Eine Weigerung hätte die sofortige Deportation nach Auschwitz bedeutet. Ein Teil dieser Filmaufnahmen ist erhalten und wird im Rahmen der Veranstaltung mit Genehmigung des Bundesarchivs gezeigt. Dazu der Bericht Gerrons über sein inneres Ringen mit diesem Auftrag und die wahren Zustände in Theresienstadt. Er hatte gehofft, Zeit zu gewinnen und sein eigenes Leben, das seiner Frau und vieler Mitwirkenden zu retten. Zwei Tage nach Beendigung der Filmaufnahmen wurden alle Beteiligten nach Auschwitz deportiert. Sie haben die Befreiung von Auschwitz nicht mehr erlebt.

als Kurt Gerron: Achim Thorwald
Musik: Katja Harbers
Filmeinspielungen: Yves Bara
Textzusammenstellung: Jutta Berendes

Nach dem Roman "Gerron" von Charles Lewinsky

> am 27. Januar 2020 um 19:00 Uhr, Kleine Kirche. Karlsruhe

Kleine Kirche Karlsruhe

Kaiserstr. 131

76133 Karlsruhe

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