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Laut & Leise!-Festival

Und wieder Laut & Leise! > Im vergangenen Jahr gab es zum Saisonstart die Eröffnung des Substage-Cafés und zur Feier das Laut & Leise!-Festival. In diesem Jahr soll wieder gefeiert werden, einfach so und weil es im vergangenen Jahr - trotz der kurzfristigen Absage des Topacts und des schleppenden Vorverkaufs - so schön war. Ein betont junges Programm mit lokalen Bands auf der Open-Air-Bühne draußen vor der Tür und leisen Tönen auf der Café-Bühne sowie der Abteilung „laut“ in der großen Halle unten. Im Anschluss dann ab 23 Uhr die Laut & Kantig-Party. Das Liveprogramm ist ohne Superstars, aber dennoch illuster und vor allem ziemlich hip. Ab 18 Uhr gibt es draußen Pop, Punk & Hardcore von Sorry for Escalating, Ska, Funk und Punkrock von Die Leuchtstoffmöhr und Alternative Rock von Palm Valley. Im Café zu Gange ist der Brite Newton Faulkner, ein faszinierender Gitarrenmagier wie ein begnadeter Songwriter, bei dem Technik, Herz und Seele in selten gehörter Intensität zueinanderfinden. Seine überragenden Alleinunterhalterqualitäten hatte er bereits als Late-Act bei Das Fest anno 2013 bewiesen. Deutschsprachige Rock-Musik mit mehr Jazz als man denke und mehr Pop als einem lieb sein könne verspricht an selber Stelle das Trio Najenko von Nicolai Dörr, dem Frontsänger und Songwriter der Karlsruher Band "Endless Second“, und die Berliner Lisa Who sind das deutschsprachiger Sphären-Pop-Projekt der Madsen-Keyboarderin. EMMA6 ist ein deutsches Indierock-Trio aus Köln, das für eindringliche Texte und Musik steht, die dem Bauchgefühl folgen und starken Eindruck hinterlassen. Als Münchens Synthiepopsternchen kommen mit Cosby Marie Kobylka, Christoph Werner, Robin Karow und Kilian Reischl zum Laut & Leise. Ein Kritiker beschrieb ihre Musik als „schwer greifbares, pulsierende Gemisch aus enger Freundschaft, Hook-Verliebtheit, Weltverbesserungsstreben und vertontem Tatendrang“. Das süddeutsche Newcomer-Trio Van Holzen (Foto) schließlich lässt Elemente aus Rock und Metal auf deutschsprachigen Gesang prallen. „Wir machen deutschen Rock“, sagt Frontmann Florian knapp. „Ich brauche etwas, um Dampf abzulassen. Um mich zu verausgaben. Um meine Wut zu kanalisieren. Van Holzen ist dafür das perfekte Medium.“  
 
> Sa 23. September 2017 um 18:00 Uhr, Substage, Alter Schlachthof 19, Karlsruhe

Substage

>>Alter Schlachthof 19
76131 Karlsruhe
 
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