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Die Reste meines Lebens

 
Ein Film, der mit dem Ende anfängt. Schimon (Christoph Letkowski) erfährt auf der Notaufnahme des Krankenhauses, dass seine schwangere Frau (Karoline Bär), die sich gerade beim Abendessen verschluckt hat, gestorben ist. Da trifft er das erste Mal Milena (Luisa Heyer), die auf der Kinderstation den Clown spielt. Später werden sie sich wiedersehen und er wird Milena den wahren Grund seines Aufenthalts im Krankenhaus verschweigen, um sie nicht vor den Kopf zu stoßen. Gerade den liebsten Menschen zu verlieren und sich gleich neu verlieben, das geht doch gar nicht. Und so schwankt Schimon zwischen der Trauer, die er nicht zuläßt, und einem neuen Glück, dem er ganz nicht traut. Es ist schon eine etwas verschwurbelte Geschichte, die Jens Wischnewski in seinem Debütfilm erzählt. Immerhin gelingt es ihm aber recht überzeugend das Ineinanderfließen von Vergangenheit und Gegenwart, von alten und neuem Glück. Zentraler Schauplatz des Films ist übrigens Karlsruhe.  
 
> Kinostart: 25.5.