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Alan Davie

„Painting is a kind of dream“, sagt der schottische Künstler Alan Davie in einem kurzen Filmchen, das in knapp vier Minuten sein vielgestaltiges künstlerisches Oeuvre skizziert. Vom Künstler selbst musikalisch mit freien Klavierimprovisationen unterlegt und eigene Poesie rezitierend wirft es einen Blick auf das überbordende bildnerische Schaffen des 2014 im Alter von 94 Jahren gestorbenen Briten. Überbordend, schon was die pure Masse der Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Schmuckstücke und Entwürfe angeht, überbordend aber auch, was die Fülle von Ideen und Bildmotiven betrifft, die in jedem einzelnen Werk stecken. Viele Querverbindungen von Paul Klee bis zu den amerikanischen Expressionisten, von Niki De Saint Phalle bis zu den deutschen Neuen Wilden der 80er Jahre lassen sich in seiner Kunst entdecken, doch schuf Davie immer einen ganz eigenen märchenhaften Kosmos, der vielfach von Pflanzenmotiven und Tiergestalten belebt war. Der Spontaneität und der Improvisation auch in der Musik blieb er zeitlebens verbunden. Das Filmchen findet sich auch auf der Webseite der Galerie.  
 
> bis 1. Juni 2017, Galerie Clemens Thimme, Lorenzstraße 2, Karlsruhe, Mi-Fr 14-18 Uhr

Galerie Clemens Thimme

>>Schützenstr. 19
76137 Karlsruhe
 
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