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Sergej Jensen

In Dänemark geboren, in Frankfurt aufgewachsen, wo er an der Städel-Schule bei Thomas Bayrle studierte, wurde der mittlerweile in Berlin und New York lebende Künstler zu Anfang des Jahrhunderts als „Painter without paint“ bekannt. Seine Gestaltungsmittel sind textile Materialien, die er meist in selbstgefertigte Rahmen einspannt und durch die Kombination mit weiteren Stoffen wie Wolle oder Papier zu Bildern formt, die einem hintersinnigen Minimalismus frönen, die klassische Moderne aufmischen oder frühe Computergrafiken übertragen. Neuerdings finden auch figürliche Darstellungen und Motive der historischen Kunstgeschichte Eingang in das Werk Jensens, der auch in der Diversität seiner Arbeit seine künstlerische Originalität findet. Gerade im Leisen und Unspektakulären findet der Betrachter das Staunen über die Schönheit im vermeintlich Schnöden, über den Stil, der gerade aus der Verweigerung erwächst und der sich jedem Stylish-Sein konsequent widersetzt.  
 
> Bis 18. Juni 2017, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, Lichtentaler Allee 8 a, Di-So 10-18 Uhr

Staatliche Kunsthalle Baden-Baden

>>Lichtenthaler Allee 8a
76530 Baden - Baden
 
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