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Schlosslichtspiele Karlsruhe 2017

Vom 3. August bis zum 10. September wird das Karlsruher Schloss wieder allabendlich zur 3000 Quadratmeter großen Megaleinwand, auf die internationale Künstler ihre spektakulären Großprojektionen maß schneidern. Das von Peter Weibel für den Stadtgeburtstag ersonnene Ereignis hat sich in den beiden Vorjahren zum regelrechten Besuchermagneten entwickelt, das ähnlich viele Menschen vor das Karlsruher Schloss lockt, wie das Fest in die Günther-Klotz-Anlage. Eine Wochenendbefragung des Amts für Stadtentwicklung hatte im vergangenen Jahr ergeben, dass 44 Prozent der Besucherinnen und Besucher aus der Stadt, 32 Prozent aus der Region sowie 19 Prozent aus dem übrigen Bundesgebiet kamen und internationale Gäste immerhin noch einen Anteil von fünf Prozent ausmachten. In diesem Jahr soll die Architektur im Mittelpunkt der Beiträge stehen. Den größten Coup haben die Karlsruher mit der Verpflichtung des Londoner Büros der verstorbenen Architektin Zaha Hadid gelandet, das für kühnste Bau- und Designprojekte steht. Mit „Behaviour Morphe“ versprechen die Londoner ein Experiment, das geometrische Architekturformen und Musik mit menschlichen Verhaltensweisen synthetisieren soll. In Greg Lynns „Rolling Eye“ begleitet eine Roboterkamera mit 360-Grad-Aufnahmen den Architekten Frank Gehry, den Museumsdirektor Max Hollein und den Kritiker Aaron Betsky durch Los Angeles, San Francisco und die Arizona-Wüste. Auch bei den Schlosslichtspielen 2017 nicht fehlen darf das ungarisches Künstlerkollektiv Maxin10sity, dessen Arbeiten in den vergangenen beiden Jahren zu Publikumslieblingen avancierten, und das diesmal mit „Structures of Life“ die 170 Meter lange Schlossfassade in eine Art „Urozean“ verwandeln wird.  
 
> Schlossplatz Karlsruhe, Eröffnung am 3. August, 21 Uhr, Projektion ab Einbruch der Dunkelheit voraussichtlich ab 21:30 Uhr (ab September circa 20:30 Uhr)

Schlossplatz Karlsruhe

76133 Karlsruhe