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Archiv: 06.2010
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Thomas Bessauer: 111 Gründe, Fussball zu lieben

Bild - Thomas Bessauer: 111 Gründe, Fussball zu lieben
„Auch Bruno Labbadia als Trainer (...) scheint sich hervorragend einzufügen“. Das schreibt der Journalist Thomas Bessauer über den HSV, den der Journalist und Sankt Pauli-Fan neben anderen Bundesligavereinen zu den 111 Gründen zählt, Fussball zu lieben. Da hat er sich wie auch in einigen anderen Prognosen getäuscht, Labbadia wurde bekanntlich kurz vor Ende einer verpatzten Saison gefeuert. Aber die Unberechenbarkeit des Fußballgeschäfts könnte man ja schließlich ebenso wie die Unvorhersehbarkeit des Spielausgangs zu den Argumenten für die schönste Nebensache der Welt zählen. Natürlich ist Bessauers Aufzählerei so beliebig wie anderen Bände der „111 Gründe“-Reihe. Aber als Lektüre zwischendurch während der Fußball-Weltmeisterschaft bietet das Büchlein schon mal hie und da (neben manchen Banalitäten) eine bemerkenswerte Überlegung in Sachen Fußball oder ein Fußballhistörchen wie das von Michael Thurk, der in Saison 2003/04 als Mainzer Spieler am letzten Tag der Zweiten Liga zwei Tore schoß und so verhinderte, dass sein neuer Verein Energie Cottbus aufstieg.

> Schwarzkopf & Schwarzkopf Berlin, 236 Seiten, 9,90 Euro
ko