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Archiv: 03.2018
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Furusato – Wunde Heimat

Bild - Furusato – Wunde Heimat
Warum leben Menschen in einer Gegend, von der sie wissen, dass von ihr eine unsichtbare tödliche Gefahr ausgeht? Dieser Frage spürt Thorsten Trimpop in seinem Dokumentarfilm „Furusato“ nach. Vier Jahre lang begleitete er das Schicksal der Kleinstadt Minamisoma in Distrikt Fukushima und ihrer Bewohner. Minamisoma ist zweigeteilt: Ein Teil liegt in der evakuierten 20-Kilometer-Sperrzone um den havarierten Reaktor, im übrigen Teil gilt die Stadt nach der Reaktorkatastrophe von 2011 trotz viel zu hoher Strahlenwerte weiterhin als bewohnbar. Regisseur Thorsten Trimpop sprach mit den Anwohnern über ihre Sorgen in Bezug auf die unsichtbare Verseuchung ihres Zuhauses und spürte ihren Gründen nach, warum sie die Gegend nicht verlassen. „Furusato“ wurde auf dem Internationalen Dokumentarfilmfestival DOK Leipzig 2016 mit der Goldenen Taube als bester deutscher Dokumentarfilm ausgezeichnet. Am Sonntag, den 04. März wird der Regisseur Thorsten Trimpop zusammen mit Anti-AKW-Aktivisten zu Gast in der Kinemathek sein, um den Film mit dem Publikum zu diskutieren.

> 04.03., 19:00 Uhr, Studio 3/Kinemathek, Kaiserpassage

Kinemathek / Studio 3

Kaiserpassage

76133 Karlsruhe

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