Klappeauf - Karlsruhe
Archiv: 04.2014
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Theater im Film

Bild - Theater im Film
Moskauer Prozesse: „Ich glaube, dass Theater Realität ermöglicht, die es eigentlich nicht gibt“, sagt der Schweizer Regisseur Milo Rau, der seit längerer Zeit als Erneuerer des Dokumentartheaters Furore macht. Viel Aufsehen sorgte im Oktober 2012 das als Reenactement angelegte „Breiviks Erklärung“, in dem er die Ansprache, die der norwegische rechtsextreme Massenmörder Anders Behring Breivik während seines Prozesses hielt, von einer Schauspielerin vortragen ließ. Im März 2013 kam es bei der Aufführung von Raus Inszenierung „Die Moskauer Prozesse“, in dem unter anderem die Gerichtsverhandlung gegen die Punk-Band Pussy Riot mit realen Akteuren und mit offenem Ausgang szenisch aufnahm, zu einer Razzia durch die russischen Behörden. Dieses Theaterstück, in dem an drei Tagen auch die Gerichtsprozesse um die verbotenen Ausstellungen „Vorsicht Religion“ (2003) und „Verbotene Kunst“ (2007) nachgestellt wurden, ist in diesem Film dokumentiert.

> Fr 11. und Sa 12. April 2014, jeweils 19 Uhr, Di 15. April, 21.15 Uhr, Studio 3, Kaiserpassage, Karlsruhe

Kinemathek / Studio 3

Kaiserpassage

76133 Karlsruhe

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