Klappeauf - Karlsruhe
Archiv: 03.2006
Kunst, Ausstellungen Kunst

 

Deutscher Expressionismus/ Junge Malerei

Junge Kunst aus der Sammlung Frieder Burda,

Bild - Deutscher Expressionismus/ Junge Malerei
bis 25.6.


1905. Die "Brücke" sollte zu neuen Ufern führen. Das Stichwort hatte Friedrich Nietzsche im "Zarathustra" geliefert: "Was gross ist am Menschen, das ist, dass er eine Brücke und kein Zweck ist: was geliebt werden kann am Menschen, dass er ein Übergang und ein Untergang ist." Für Fritz Bleyl, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff, die in Dresden die Künstlergruppe "Brücke" gründeten, diente nacktes Baden, Tanz, Artistik, käufliche Liebe und "primitive" Kunstwerke der Lebenssteigerung, der Ekstase, der Vereinigung mit dem Ursprünglichen, Natürlichen. Es war die Zeit der "Jugendbewegung" und der "Lebensreform", der "freien" Sexualität und des Aufbruchs von Autoritätsfixierungen. Gespiegelt wird diese "Feier des Daseins" mit Werken u.a. von Kirchner, Pechstein, Schmidt-Rottluff sowie ihren süddeutschen Zeitgenossen vom "Blauen Reiter". Parallel zu den Expressionisten zeigt das Frieder Burda Museum Neuerwerbungen u.a. von Tim Eitel, Anton Henning, Karin Kneffel, Heribert Ottersbach und Corinne Wasmuht. - Franz Littmann

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